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The different Caminos we where cycling.

Camino del Norte 16: Soto de Luiña – Luarca

Heute sollte es ein ruhigerer Tag werden. Über die wenig befahrene Küstenstraße fahren wir alle Kurven und Ab- und Auffahrten aus die diese National 634 zu bieten hat! Es ist wieder eine schöne Landschaft mit tollen Ausblicken aufs Meer. Am Morgen bei kühler (ca. 18 C) Nebelluft kommen wir sofort ins Schwitzen bei jedem Anstieg. Die Abfahrten sind dann total verschwitzt ziemlich frisch. Irgendwie haben wir da noch keine gute Kleidungslösung gefunden. Der Abstecher hinaus zum Capo Busto lohnt sich sehr! Auch wenn wir diesmal keinen Karibikhimmel sondern eine ganz verhangene „Suppe“ aus Meeresnebel. Gut in Luarca angekommen bleiben wir nun zwei Nächte (1. Ruhetag seit Bilbao!) in einem sehr schönen Zimmer des Hotel Rico. Wir sind seit 16 Tagen auf den Rädern unterwegs und haben es nötig unsere Reserven wieder etwas aufzutanken und Erkältung auszukurieren.

Camino del Norte 15: San Martin de Laspra – Soto de Lunia

Warum kann es nicht mal einfach grad und eben dem Fluß entlang gehen, wie wir es aus Österreich gewohnt sind! 😉 Heute viel über die National die relativ ruhig war, weil die Autobahn hoch über dem Tal über ein imponierende Brücke verläuft! Früher in nettem Quartier ermöglicht Erholung am Strand der gegen Abend ein mystisches Schauspiel bot: der Wasserdampf stieg auf und der ganze karibische Anblick versank im Nebel!

Camino del Norte 14: Amandi – San Martin de Laspra

Heute war sicher der bisher stärkste Tag! Am Morgen bei kühler Luft und Wolken ging der Anstieg viel besser als befürchtet. Die reinen Wanderwegteile vermieden wir durch Fahrt auf der Straße was wir sehr empfehlen würden! Kurz vor dem Campingplatz 🏕 in Deva war der am Track gezeigte Weg abgeschnitten durch Bautätigkeit und Caterpiller. Wir nahmen den nächsten Weg links rein (um Umwege zu vermeiden!) und landeten auf einem Mountainbike 🚵‍♀️ weg im Eucalyptuswald! Ergebnis bitte auf Photos betrachten! Eine bessere Lösung möge der/die nächste finden! Durch Gijon ging es auf Radautobahnen, die Kirche war erfreulicherweise offen und dann gab‘s köstliches Lunch! Wir ahnten nicht wie sehr uns die Sonne und Schwüle noch zusetzen würde! Lange vor Aviles beginnt häßliches Industriegebiet, sieht aus, riecht und verbreitet Staub wie die VOEST in dem 1970er Jahren! In Aviles waren wir unaufmerksam und quälten uns über einen Hügel anstatt ihn auf der Meereseite durch Salinas zu umrunden! Nicht nachahmen! Einen zweiten Fehler machten wir nicht und blieben auf der Straße statt das Highlight „Durch das Tal des …“ …

Camino del Norte 13: Colunga – Amandi

Ein Fahrt durch stille landwirtschaftliche Gegend in denen am Morgen nur die Glocken der Tiere zu hören sind. Die Anstiege auf 200m sind weniger schlimm als befürchtet. Die Herberge El Rectoral wäre wirklich eine Nacht wert und man kann auch reservieren, was uns gestern geholfen hätte. In Villaviciosa genossen wir Tostada con tomato, köstlich. Interessant daß Villaviciosa auch einmal für Kaiser Karl V. Zwischenstop war. Wir sind glücklich, wirklich in dieser kleinen Albergue Le Ferreira übernachten zu können wo eigentlich reservieren sinnvoll wäre! PS: ich merke, daß ich manch zusätzliche Information in die Highlights schreibe und nicht auch noch in den Kommentar. Hinter uns liegen 476 km, wie viele noch kommen werden ist nicht so leicht zu sagen : an die 350 bis 400 werden es wohl noch werden.und noch ordentliche Bergwertungen !,,,🤪🥵

Camino del Norte 12: Celoriu – Colunga

Der Tag begann kühl und feucht. In Meeresnähe scheinen die verschwitzten bzw. frisch gewaschenen Dinge über Nacht nicht recht trocknen zu wollen. Fühlt sich nicht so gut an. Mit dem Rad geht‘s mal flott dahin. Wir finden unseren Weg immer besser mittels Track von Herbert (F17) und „spanischer bikeline“. Auch die Balance zwischen National und kleinen Straßen was sich oft auf die Art der Anstiege auswirkt, gelingt uns gut. So fahren wir bei bestem Wetter durch wunderschöne Landschaft, die reich an Landwirtschaft bzw. Milchwirtschaft ist. Saftig grünes Gras! Kein Funken von Trockenheit! Highlights waren heute sicher der Ausblick auf den Strand von Vega! Hinunter wollten wir nicht fahren in der Hoffnung auf anderer Route weniger Anstieg zu bekommen. Hatten trotzdem Schiebpartie aber dann fuhren wir durch eine ganz spezielle Sandsteinschlucht! Extrem schroffe Felsen, hoch aufragend und ein kleiner Tunnel den man auch umrunden kann. Wirklich sehr speziell! In Ribadesella, einem wohl recht luxuriösen Badeort fanden wir einen sehr netten, kompetenten Fahrradmechaniker, der bei Barbaras Rad die hinteren Bremsbeläge austauschte und die Bremse besser einstellte! Waren …

Camino del Norte 11: Serdio – Celoriu

Heute lief’s wie am Schnürchen! Abschied aus der kleinen und empfehlenswerten Herberge und dem netten Ort mit sehr freundlicher Bar Gloria wo wir gute Pilgergemeinschaft erlebten!Über für uns angenehme Asphalt Straße, wenn auch meist N-634 mit atemberaubenden Ausblicken auf Berge (Picos de Europa) und das Meer mit karibischen Stränden. Ein bewusst gewählter ordentlicher Anstieg auf den paso de Christo. Picnic und durch extrem pitureskes und touristisches Llanes (Hallstatt Vergleich!!!) in nächste Herberge. Hoffen noch auf Strand?!