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Camino F/CH 21/21: Saint-Julien-en-Genevois – Geneve/Gare Cornavin

Nach gemütlichem Mittagessen ging es zu Beginn des schlimmsten Regens los für das letzte Stück von F in die CH. Regentropfen taten fast weh! Komoot leitete perfekt auch wenn Radweg am Stadion vorbei plötzlich gesperrt war. Radwege sind extrem gut ausgebaut! In Genf angekommen war der Spuk vorbei.Merci a Lorraine pour apporter notre bagage en voiture!Merci!! Nous sommes bienheureux!!!

Camino CH/F 21/01; EV 6: Basel – Manspach

Der erste Tag! Die Zugfahrt war bequem und 100‘ länger als geplant. So war ausgiebig Zeit für das Frühstück und dann schafften wir es in 15‘ die Tickets ZH – BS zu kaufen und zum IR36 zu eilen der uns direkt nach Basel brachte. Dort erwartete uns Priska eine „Komoot Bekannte“ die wir so erstmals persönlich kennen lernten. Tut so gut, so freundlich und mit CHer Köstlichkeiten empfangen zu werden! Herzlichen Dank Priska!Wir streunen gemeinsam durch Basel und bleiben in einer kleinen, sehr netten Creperie hängen. Crêpe und Säfte sind so gut und so liebevoll speziell angerichtet! Einfach Genießen.Nach 1 1/2h Plaudern über Raderlebnisse heißt schon wieder Abschied nehmen. Wer weiß bis wann?Wir fahren noch zum Münster hinauf, um einen Anfangstempel in unsere Credenzial zu bekommen, genau neben den Stempel des letzten Jahres. So möge es ein guter Camino werden!Hinaus aus Basel und bald fahren wir über eine kleine Grenze nach Frankreich! Es ist schwül, warm, geht bergauf und der Gegenwind wird immer stärker. Aber sonst geht‘s durch schöne Landschaft, an viel Mais vorbei, meist …

Camino CH/F/D 20/19; EV 6/15: Dornach SO (Basel) – Freiburg/Breisgau

Was für ein Abschlußtag der Radreise! Sonne, viele ruhige Straßen, gepresster Kies entlang des Canal Huningue läßt gut dahin rollen. Schöne wechselnde Landschaften, zuerst entlang des Rhein mit Aussicht auf Basel, dann die Petite Camargue en Alsace entlang des Canal, später landwirtschaftliche Flächen mit Obst und Wein neben Kukuruz und Tabak. Die Abtei Ottmarsheim war eine besondere Überraschung! Wer wußte, daß hier die Urzelle des Geschlecht der Habsburger ist? Die Brüder Konrad und Rudolf stifteten ein Kloster. Konrad ging in den Aargau und wurde auf der Habsburg der Graf von Habsburg! Ein netter Comic in der Tourist Information erzählt diese Geschichte. Heute gibt es ein Priorat der Serveur de Jesu et Marie in deren Garten wir uns erholen durften. Ein Paradies! Dann kommt noch eine Straußenwirtschaft mit Fetzenfahne, die Barbaras Ebenseer Herz höher schlagen ließ! Schlußendlich Ankommen beim Münster, Gefühle ein klein wenig ähnlich wie in Santiago. Der Abschluss dieses Teil unseres Camino von zu Hause aus. Irgendwann wird es weiter geht! Wieder erleben wir die Gastfreundschaft eines Warmshowers Paares mit sehr viel Radreise Erfahrungen! …

Camino CH 20/18: Tour de Bale/Basel

Basel! Was sollen wir von dieser speziellen Stadt berichten? Soviel Aspekte leben hier! Drei Highlights: Badischer Bahnhof: Was macht man, wenn man keine Fahrradreservierung mehr erhalten hat? Das Fahrrad teilweise zerlegen und in einen Sack verpacken. So wird es zur Traglast, die man, sofern nicht störend, mitnehmen darf. Dies gelang Rouven für seine Fahrt nach Göttingen. Eine kurze, schöne, gemeinsame Zeit! Der Fasnachtsbrunnen von Jean Tinguely; faszinierend wie man aus Metallresten soviele sich bewegende Wasserspucker machen kann! Die offene Kirche St. Elisabeth mit Café und Ikone „Gefangene Tochter Zions“; ein Ort an dem so vieles leben kann an vielfältigster Begegnung. Naja, das Münster gehört schon auch erwähnt…!Es war fein, wieder hier zu sein!

Camino CH 20/17; EV 6/15: Wislikofen AG – Dornach SO (Basel)

Heute wieder mal ein Ankommen. Diesmal in Basel, dem entferntesten Punkt unserer Fahrt. Wir genossen die Probstei und ein gutes Frühstück! Zwischendurch gab es frische, dunkle Kirschen beim Bauern, mit dem wir uns gemütlich über Landwirtschaft unterhielten. Diversifizierte Landwirtschaft mit verschiedenen Tieren in kleiner Zahl, die heute als unmodern und unrentabel gilt. Und dann rollen wir am Kernkraftwerk Leibstadt vorbei, ein mulmiges Gefühl! Gut, daß unser KKW Zwentendorf ein Museum ist! Irgendwann lassen auch die schwarzen Wolken Tropfen fallen, sodaß wir wieder alles anziehen, nur um die nächste Phase mit kaum Regen um so mehr zu schwitzen. In Rheinfelden gibt‘s in einem netten Café einen köstlichen Eiscafé zum stolzen Preis von CHF 12,50 / pro Stück! Wir sind in der CH! Über das Hinterland und gut ausgebaute Radwege fahren wir in den Süden von Basel nach Dornach. Salome, Hannahs Freundin trifft uns am Bhf Dornach und bringt uns zur Wohnung die wir nutzen dürfen. Danke für die Gastfreundschaft! Rouven bäckt Pizza für den Abschiedsabend und es wird sicher ein gemütlicher Abend! Gesamt; Linz – Basel: …

Camino CH 20/16; EV 15/6: Glarisegg – Wislikofen AG

Am Morgen reiches Frühstück in der Gartenküche. Dann geht’s los von Schloß Glarisegg (schloss-glarisegg.ch), eine, Bildungs- und Begegnungszentrum wo Rouven öfter den EDE Kurs mit machte. edeglarisegg.info Das nächste Ziel ist der Rheinfall bei Schaffhausen bei dem wir das wunderbare Spektakel von Wasser, Sonne und Wind erleben. Auf dem weiteren Weg zeigt sich, daß Rouvens Mantel des hinteren Rades schon sehr schadhaft ist und eine ordentliche Beule zeigt. Zum Glück gibt es nach ca. 5km Abfahrt in Eglisau einen Fahrradladen „Zweirad Zwingli“ der sowohl neue Marathon GT Tour Decke als auch Neuen Schlauch hat. Wegen fehlender Werksstattkapazitäten müssen wir selber das Hinterrad aus- und wieder einbauen. Mit der guten alten Nexus 7 Gang Nabenschaltung ist das etwas kompliziert. Zum Glück bekommen wir dann doch noch Hilfe von einem Techniker! Und alles gelingt. In einem Schweiß treibenden Ritt über einige Steigungen entlang des Rhein kommen wir im Bikdungshaus Probstei Wislikofen propstei.ch/de an, wo uns ein klösterliches Abendessen und ein einfaches Zimmer, wohl in alter Mönchszelle erwartert.Nochmals alles gut gegangen, wenn auch ein wenig aufregend.

Camino D/CH 20/15; EV 15: Konstanz – Landschlacht – Glarisegg

Ein wunderbarer Tag voll Gastfreundschaft, Erholung und Westwind der uns entgegen blies! Zuerst besuchten wir nochmals Hannah und ihre Familie und genossen See, Garten, Gemeinschaft, Gespräche und gutes Essen. Danke euch Baeshlins! Dann ging’s Rhein See / Rhein abwärts kräftig gegen den Westwind durch so schöne Landschaft mit viel Obst- und Gemüseanbau. Es erinnert an das Eferdinger Becken. Besonders Steckborn ist ein sehr hübsches Städtchen! Schließlich Ankommen in Schloss Glarisegg, wo Rouven seine erste Lehmputzwand ganz alleine machte! Gratuliere! Rouven war hier mit einigen Freunden mit denen er schon mehrfach einen Kurs für junge Menschen hier besuchte und begleitete. edeglarisegg.info Nun sind sie auf der Suche nach einem guten Ort, um in Gemeinschaft und nachhaltiger und ökologischer Weise zu arbeiten und zu leben. Die Suche ist nicht einfach. Wir dürfen in einer kleinen Gartenhütte schlafen und kochen uns nach den letzten Putzarbeiten bei der Lehmwand ein gutes Essen in der Gartenküche. Rouven fährt nun bis Basel mit uns mit.