Monate: Juni 2020

Camino D/CH 20/15; EV 15: Konstanz – Landschlacht – Glarisegg

Ein wunderbarer Tag voll Gastfreundschaft, Erholung und Westwind der uns entgegen blies! Zuerst besuchten wir nochmals Hannah und ihre Familie und genossen See, Garten, Gemeinschaft, Gespräche und gutes Essen. Danke euch Baeshlins! Dann ging’s Rhein See / Rhein abwärts kräftig gegen den Westwind durch so schöne Landschaft mit viel Obst- und Gemüseanbau. Es erinnert an das Eferdinger Becken. Besonders Steckborn ist ein sehr hübsches Städtchen! Schließlich Ankommen in Schloss Glarisegg, wo Rouven seine erste Lehmputzwand ganz alleine machte! Gratuliere! Rouven war hier mit einigen Freunden mit denen er schon mehrfach einen Kurs für junge Menschen hier besuchte und begleitete. edeglarisegg.info Nun sind sie auf der Suche nach einem guten Ort, um in Gemeinschaft und nachhaltiger und ökologischer Weise zu arbeiten und zu leben. Die Suche ist nicht einfach. Wir dürfen in einer kleinen Gartenhütte schlafen und kochen uns nach den letzten Putzarbeiten bei der Lehmwand ein gutes Essen in der Gartenküche. Rouven fährt nun bis Basel mit uns mit.

Camino D/CH 20/13: Manzell/Friedrichshafen – Meersburg – Konstanz – Landschlacht – Konstanz

Nach reichhaltigem Frühstück geht‘s eher geruhsam los mit den Rädern, da wir ja nur bis Konstanz wollen. Eine Weile sitzen wir am See und schauen den Seglern zu. Meersburg ist eine quirlige kleine Stadt mit vielen Touristen. In der Oberstadt bleiben wir in einem Café hängen, das voll ist mit Zierrat den man für Haus und Garten kaufen kann. Sehr nette Atmosphäre! Dann geht’s mit der Fähre über den See und zum Hafen von Konstanz. Dort entdecken wir Fahnen! Da wir die unsrigen in Linz vergessen haben, kaufen wir hier neue, gerade passend für den letzten Weg durch die CH: Österreich und EU! Barbara hat ein kleines Hotel in der Altstadt entdeckt, in dem wir ein nettes Dachzimmer beziehen. Mittlerweile haben wir Nachricht von Hannah, einer jungen Schweizerin die mit ihrer Freundin vor ca. zwei Jahren bei uns in Linz übernachtet hat. Sie ist ganz in der Nähe und lädt uns ein zu kommen. So dürfen wir einen netten Nachmittag und Abend mit ihrer Familie und Freunden am See verbringen, was wir sehr genießen. Und …

Camino D/A/D 20/12: Scheidegg – Pfänder (1.064m) – Manzell (Friedrichshafen)

Und was gibt es heute zu erzählen? Mit Kathlen frühstücken wir. Es war schnell so viel Vertrautes im Gespräch mit dieser jungen Polizistin aus Leipzig, die sich auf den Jakobsweg machte, weil der Polizeidienst sie krank machte. Mutige junge Frau! Und dann kommt die erste Regenfront! Zieht sie vorbei? Letztlich also doch wieder volle Regenbekleidung und los geht’s! Nach ca. 1km verabschieden wir uns von Kathlen! Herzliche Umarmung im Regengwand muß sein… Corona hin oder her! Anweisungen des Hospitalero, Track von Komoot, Schilder an der Straße und alles im Regen… irgendwie finden wir gezielt die schmalsten, nassen Wald- und Wiesenwege und dann noch eine Sackgasse von dessen Ende uns Komoot über einen schmaler, steilen Pfad weiter schicken wollte! Über passende Wege und dann wieder Asphalt erreichen wir den Pfänder bei strahlender Sonne! Erschöpft, verschwitzt, glücklich es geschafft zu haben, staunend über die Aussicht genießen wir einen köstlichen Kaiserschmarrn! Dann geht’s steile Serpentinen nach Lochau hinunter. Unten empfängt uns eine ganz andere Atmosphäre in die wir nur schwer hinein finden. Überfüllte Radwege mit tausenden in großen …

Camino D 20/11: Kempten – Scheidegg

Heute sind wir dreimal glücklich dem Regen entkommen! Immer war gerade ein Unterstand im richtigen Moment zugegen! Eine Wohltat, bei diesen massiven Gewittern die derzeit vom Himmel platzen. 22km konnten wir auf der Trasse der alten Isny-Kempten Bahn fahren. Das ging auch bergauf sehr gut dahin! Bahn und Fahrrad haben halt ähnliche Ansprüche an Steigung und Gefälle, das paßt zusammen. Walderdbeeren schmecken köstlich! Nun sind wir im Einzugsbereich des Rhein gelandet und nicht mehr der Donau. Vermutlich waren das heute die letzten kräftigen Anstiege dieser Reise, da der Rest entlang des Rhein nach Basel geht. Gut daß wir in dieser schönen Pilgerherberge der evang. Kirche auf der Scheidegg übernachten dürfen! Wir treffen Kathlen aus Leipzig. Wieder einmal zeigt sich, welch wohltuende Begegnungen bei gemeinsamen Essen entstehen können.

Camino D 20/10: Bernbeuren – Kempten

Der Tag beginnt mit einer Bergwertung! Knapp unter dem Gipfel des Auerberg (2km/150hm) biegen wir ab und fahren weiter, denn der Fahrradladen in Marktoberdorf ruft uns, da Barbaras hintere Scheibenbremsen sehr unsympathische Geräusche machen! So grüßen wir die St. Georgskirche nur von ferne.Immer wieder merke ich, daß sich die wunderbare Landschaft kaum in Worten „einfangen“ läßt. Heute überraschen uns im Süden hohe schroffe Berge. Die Nordseite der Nordkette, die wir nur aus dem Inntal kennen!Durch eine schmale schöne Lindenallee rollen wir nach Marktoberdorf.Im großen, gut sortierten Fahrradladen bekommt Barbaras Rad rasch neue Bremsbeläge. Zwei Radler geben uns einen Tip für ein gutes Café. Im „Muckefuck“ gibt es Vielzahl von Cafe Variationen, die wir gar nicht kennen. Alles aus eigener Rösterei. Ob es auch echten Muckfuck gibt, haben wir gar nicht gefragt. Dazu leckere kleine Mehlspeisen! Wir genießen unsere Cappuccini. Weiter geht‘s über kleine Landstraßen, dann Schotterstraßen, in den Wald und bergauf… bis knappe 1.000m! Die Kemptner Waldkapelle empfängt uns eine unglaublich stille Atmosphäre! Rasten, Jausnen und in der Wiese liegen. Ruhe, Stille, Vögelgezwitscher, alles andere …

Camino D 20/09: Peißenberg – Rottenbuch – Wies – Bernbeuren

Olga-Maria und Franz verabschieden uns nach einem reichhaltigen Frühstück und wir wünschen uns Buen Camino. Wieder der Ammer entlang auf einem alternativen Camino am Hohen Peißenberg vorbei. Die Landschaft ist soo schön! Dann geht‘s 20% den Schnaitberg hinauf, so steil hatten wir es noch nie. Rottenbuch, Kirche auf der Wies, Steingaden… wir kommen aus dem Staunen über die Rokoko Kirchen nicht hinaus! Völlig überfüllt mit Kunstwerken, Farben, Putten und doch weniger schwer als der Barock. Am Obersee des Lech erfrischt uns eine kühle Brise und eine Kneippanlage. Dann kommen wir bei der nächsten Pilgerherberge von Thekla und Peter Völkl in Bernbeuren gut an.

Camino D 20/08: Linden (Dietramszell) – Peißenberg

Ein guter Tag heute! Sonne; weniger Bergwertungen; gemütliches Verweilen am Starnbergersee mit Rauschen wie am Meerm; Eiscafé im Café Rosalie in Weilheim, in dem eine Mitarbeiterin von ihren Caminoerfahrungen erzählt; ein Kellner, der Probleme mit unseren Fahrrädern hat, sodaß wir ein Stück weiter ein viel netteres Café mit ruhigem Garten finden; Verweilen in der wohltuenden Atmosphäre der Hl. Kreuzkirche in Polling ; Fahren entlang der Ammer und Ankommen bei Olga-Maria und Franz, die in ihrem Haus gerne Pilger aufnehmen. Es wird ein vergnügter Abend mit viel Austausch über Camino, Jerusalem, Bethlehem und viele andere verbindende Erfhahrungen.Danke für diesen Tag! Die Pilgerquartiere fanden wir hier:hanna-jakobsweg.de/page/wegbeschreibung/Unterkunftsliste.html