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Verschiedene Mehrtages-Radreisen

PostCoronaPilgern 07: Lilienfeld – Melk

Bei sonnigem Wetter schaffen wir es erstmal nur bis zum Salettl an der Traisen. Dann aber geht’s los, gemeinsam mit Erika, die uns bis St. Pölten begleiten will. Doch bei St. Georgen ca. 7km vor St. Pölten sehen wir die Möglichkeit bis zur Donau zu fahren. Also wechseln wir von der Traisen zur Pielach und radeln bis Melk. Dort kommen wir reichlich verschwitzt an und müssen uns erstmal stärken in der Hotel Post. Dann geht’s mit der ÖBB mit 2x umsteigen nach Linz. Wir fahren sicher im Zug unter schwarzen Wolken durch.  Eine schöne, reiche Radreise geht zu Ende! Dankbar kehren wir heim! Tage 1-7: Gesamtstrecke: 286,1 km Gesamte Höhenmeter: 2.880m

PostCoronaPilgern 05: Mariazell – Lilienfeld

Heute Morgen starker Regen – soviel Segen des Himmels! Wir können warten, bis es sich ausgeregnet hat und sitzen und lesen. Dann trocknen wir die Räder die im Hof standen und können im Trockenen aufpacken. Welch Wohltat! Trotzdem in voller Regenkluft und bei gelegentlichem leichtem „Himmelssegen“ geht’s in Serpentinen den Berg hinunter und in die Walster hinein. Eine lieblich-romantische Landschaft dem Bachlauf entgegen, also leicht bergauf bis zum Hubertussee. Dort entdecke ich den Name Arthur Krupp. Ein Großindustrieller vom Übergang 19. zu 20. Jhdt der Alleineigentümer der Berndorf Werke war. Jagd und Grundbesitz mit vielen Standbildern und schönen Holzhäusern. Kinderlos verstorben, wird ein Großneffe Erbe, der 1940 bei einem Flugzeugabsturz ums Leben kam. Nachzuforschen bleibt, wie dieses Familie mit Krupp in Deutschland zusammen hängt die im 2. WK als Waffenproduzenten sehr von den Nazi profitiert haben müssen. Bei der Wuchtlwirtin müssen wir einkehren und genießen große Wuchtln mit Vanillesoße! Dann folgt nochmals ein anstrengender Anstieg auf den Michaelsbühl 1.010m der uns ziemlich fordert! Danach die Gscheid 960m mit einer kleinen netten Wallfahrtskirche Maria im Gscheid. …

PostCoronaPilgern 04: Bürgeralpe

Ein Ruhetag lädt ein auf die Bürgeralpe zu wandern. Da die Gondelbahn nicht fährt und das Wetter instabil ist, sind wenige unterwegs. In der Edelweißhütte werden wir gastfreundlich empfangen. Ein sehr freundlicher bosnischer Mitarbeiter serviert uns köstlichen Topfenstrudel und hat Zeit für interessante Gespräche über Pilgern und vieles andere. So verbringen wir eine gute Zeit, während sich draußen die Wolken entladen. Dann gehen wir reich gesegnet durch vielfältige Flora wieder hinunter. Das letzte Stück auf dem Wiener Pilgerweg, der uns mit einem schönen Blick auf die Basilika erfreut. Erinnerungen an Monte Gozo werden wach!

PostCoronaPilgern 03: Lunz a. See – Mariazell

Nebelschwaden und kühle Luft empfängt uns am Morgen. Bei langsam aufreibendem Himmel geht‘s dann los. Also doch noch zum Lunzer See, dem Kältepol Österreichs. Dort gibt es eine sicher interessante Forschungsstation zum Thema Wasser. Holzrinnen mit denen Strömungseigenschaften fließenden Wasser studiert werden. Dann fahren wir in ein wunderschönes Tal hinein, entlang der Ois und warten, wann es echt bergauf gehen wird auf den Zeller Rain. 6,5km vor dem Zeller Rain beginnt ein heftiger Anstieg mit 13% bis in ein liebliches Hochtal nach Neuhaus, dessen Häuser und Kirche alle ganz verlassen wirken. Dieser Anstieg hat uns geschafft! Danach geht es mit mäßigem Anstieg durch nach Alm ausdehnender Landschaft weiter. Die letzten 212m vor der Passhöhe sind nochmals brutal! Das das gibt! Oben auf 1.125m angekommen sind wir glücklich, es geschafft zu haben und genießen in warmer Sonne unser Picnic. Wunderbar! Dann eine schöne langgezogene Abfahrt zum Erlaufsee, wo uns plötzlich Regentropfen erwischen, die immer mehr werden. Muß unser Ankommen an Pilgerorten immer verregnet sein? Wie die ersten beiden Ankünfte in Santiago di Compostela? Bis wir bei …

PostCoronaPilgern 02: Waidhofen/Ybbs – Lunz am See

Heute fahren wir den Ybbstalradweg. Sehr viel führt dieser auf dem Bahndamm der alten Ybbstal Schmalspurbahn die hier bis 2003 über 100 Jahre gefahren ist. Auf dem Bahndamm läuft es wunderbar, da dieser stetig bergauf, aber ohne kleine Steigungen und Gefälle zwischendurch dahin geht. Sobald es auf der Straße geht, gibt‘s viel mehr auf und ab! Wunderschöne Landschaft, grün, Berge, blühende Wiesen… sogar Narzissen gibt es am Wegesrand. Im Sommer wird hier wohl sehr viel los sein und die vielen Rast- und Badeplätze an der Ybbs werden gute Kühlung bringen. Die Infrastruktur mit vielen Rastplätzen und kleinen Schutzhütten ist sehr gut ausgebaut. So genießen wir wieder unser Picnic auf einer bequemen Holzliege. Zwischen Göstling und Lunz gibt es eine Mostviertel Radldraisine mit der man auf den Geleisen fahren kann. Sicher auch ein nettes Urlaubserlebnis! Im Gasthaus zur Paula erwartet uns ein hübsches ruhiges Zimmer. Doch leider haben wir mit Dienstag den Ruhetag erwischt. Also werden wir nochmals in den Ort hinunter müssen, um unseren Hunger im einzig offenen Restaurant dem Zellerhof zu stillen.