Alle Artikel in: Camino

The different Caminos we where cycling.

Camino Franches 01; 41: Astorga – Leon

Am Spanischen Nationalfeiertag dem Fest Virgen del Pilar fahren wir nichts ahnend nach Leon wo alles voll ist! Um eine Schotterpiste zu vermeiden fahren wir eine Straße die bei einer riesigen Mülldeponie endet. Von dort geht es durch nette Eichenwälder einem abgezäunten Jagdgebiet für Wildschweine entlang auch Schotterpiste bergauf und bergab! Die Gegend wirkt sehr ausgestorben, wie im Wilden Westen. In Virgen de Camino erleben wir daher noch daß Ende eines lebendigen Festes. Aber Quartier bekommen wir gerade noch in der größten Herberge in einem Benediktinerinnenkloster mit 135 Betten! Und hier beginnen viele Spanier ihren Camino Franches! Eine ziemliche andere Erfahrung!

Camino; Tour de Astorga; 40

Heute war Abschied von Santiago de Compostela! Ein wenig Wehmut, denn die Stadt ist uns vertraut geworden! Mit dem Bus ging es über A Coruna (ein Umweg) nach Astorga. Dabei kreuzten wir den Camino del Norte den wir gefahren sind. Und wir fuhren ein Stück entlang des Camino Franches und sahen die hohen Pässe die wir nun ausgelassen haben.In einer Albergue in einem alten Bürgerhaus in Astorga fanden wir wieder zwei Betten. Das Pilgerleben geht weiter!

Camino Portugues 06; 38: Padrón – Santiago de Compostela

Zum dritten Mal angekommen! Heute ganz den ausgewiesenen Camino gefahren und ist gut gegangen! Begegnungen mit Mädels aus Prag, Österreicherin, israelischem Paar… und einem eh. Kollegen von Regines Vater! Die Welt ist klein und verbunden! Möge dies Frieden fördern! Camino del NorteSan Sebastián – Santiago 807,4 km11.900m kumulierter Anstieg11.841m kumulierte Abfahrt Camino FisterraSantiago – Finisterre – Muxia – Santiago  200,70 km3.480m kumulierter Anstieg3.480m kumulierte Abfahrt Camino PortuguesPorto – Santiago 242,8km2.190m kumulierter Anstieg2.020m kumulierte Abfahrt Summe: 1.250,90km17.570m kumulierter Anstieg17.341m kumulierte Abfahrt

Camino; Tour de Padron 37

Ein kleiner Spaziergang schon wieder bei trockenem Wetter durch das kleine Städtchen Padron, dessen Name wohl auf Pedronia den Felsen zurück geht die im Zusammenhang mit Jakobus stehen. Im benachbarten Iria Flavia gab es zur Römerzeit eine Siedlung und einen Hafen in dem das Boot mit dem, Leichnam des Jakobus gelandet sein soll. Rosalia de Castro, eine bedeutende galizische Autorin lebte hier und war ursprünglich hier begraben. Irgendwie ist hier die „Pilgeratmosphäre“ viel stärker von touristischen Pilgermassen geprägt von denen viele ihr Gepäck transportieren lassen. Die Menu di dia wirken bei weitem nicht so einladend wie am „Norte“. Sind schon neugierig auf die letzte Etappe morgen!

Camino Portugues 05; 37: Pontevedra – Padron

Wie nennen wir den heutigen Tag! Mobiler Rasttag wäre passend oder RENFE Testtag für die spanische Eisenbahn. Die Fitness war eher auf einem Tiefpunkt, das Wetter verhieß gerade heute von Padron (unserem Ziel) her kommend ziemlich Galizisch (feucht, neblig, kühl und Regen) zu werden und unsere Lust wieder einmal ganz nass zu werden hielt sich ziemlich in Grenzen! Also Bahntickets für Mensch und Fahrrad und mit dem Regionalzug, oder war es doch ein MD Media Distancia, nach Padron. Nun haben wir die offizielle Bestätigung, daß man ein Radticket nur am Schalter und mit keinem anderen Medium bekommen kann. Jede Suche vorher war vergeblich. Und selbst in diesen Zügen zwischen A Coruna und Vigo gibt es ganze DREI Plätze zum Rad aufhängen die intelligenterweise über drei Stufen im Niederflurwagen erreichbar sind. Die Pension Jardin hatte ohne Reservierung bereits ein Zimmer sauber und bereit für uns! Welch Glück, nachdem genau es genau in den 5‘ vom Bahnhof Padron zur gut gelegenen Pension wirklich zu regnen begann. Barbara verbringt nun den Tag im Himmelbett! Also letztlich auch wieder …

Camino Portugues 04; 36: Tui – Pontevedra

Morgens der galizische Nebel und ganz schön frisch! Dann kommt die Sonne und es wird warm. Nach kurzen Abschnitten über Nationalstraße und durch riesiges Gerwerbegebiet geht die Fahrt durch nette kleine Orte und schöne Landschaft. Zwei ordentliche Bergwertungen machen ganz schön zu schaffen! Der Versuch, wenig auf Nationalstraße zu fahren, Bergwertungen und Km des Camino einzuschränken führten im zweiten Teil zu einer etwas eigenwilligen aber ich denke nicht schlechten Route. Ein Hotelzimmer zum Abschluss ist ein Genuss!

Camino Portugues 03 P/E; 35: Carreço – Tui

Heute zeigte sich der Camino Portugues von der erholsamsten und angenehmsten Seite! Schönes Wetter vom Morgen weg (scheint Wettergarantie hier zu geben!?), mittags sommerlich warm! Und bis auf wenige Holperphasen fahren wir auf Erdwegen oder bestens ausgebauter Radautobahn durch unglaublich schöne Landschaft! So hatten wir es uns zur Abwechslung gewünscht! Doch welche Massen werden sich nach Santiago bewegen, wenn einmal der Ecovia ganz ausgebaut sein wird?! Mittags Café mit Musik am Platz von Caminha! Und wer taucht da plötzlich auf? Ludwig von der dt. Pilgerseelsorge in Santiago de nach seinem Einsatz nun selber den Portugues geht! Eine nette Wiederbegegnung! Und abends wieder eine sehr schöne Herberge neben der Kathedrale von Tui. Dankbar für so viel Genuß!