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The different Caminos we where cycling.

Camino Fisterra 01; 25: Santiago de Compostela – Santa Marina

Wir genoßen zwei volle Tage in Santiago die uns gut getan haben! Viele Pilger beim Ankommen begrüßen, die Freude mit Ihnen teilen. Langsam kommen ja die Fußpilger unserer letzten „Pilgerfamilie“ am „Norte“ an. Organisieren für die weitere Reise und wieder in einem tollen Sportgeschäft mit Merinoshirt ausstatten. Wir sind sehr zufrieden mit unserem Quartier der Hospedería San Martin Pinario! Am Morgen des 25. Reisetages ist die Aufregung weil Tom im Anmarsch ist! Fast wäre er schon in der Nacht noch die letzten 14km gegangen! Wir haben ihn empfangen, sind zum Pilgerbüro um die Wartenummer für die Compostela zu holen. Um 8:00 gab es schon №. 256! Täglich werden noch bis 2.000 Nummern ausgegeben und wer nach 13:00 kommt bekommt keine mehr! Dann genoßen wir das reichhaltige Frühstück in unserem Quartier der Hospedería San Martin Pinario. Für 6,- kann dort jeder frühstücken gehen. Dann ging’s endlich wieder los mit dem Fahrrad und schon wieder den Berg hinauf! Auf der Höhe Galiziens geht’s auf und ab dahin. Die Atmosphäre hat sich geändert! Es sind so viel mehr …

Camino del Norte 22: Sobrado des Monxes – Santiago de Compostela

El Camino de la Vida continua! Wir sind angekommen! Freude über Freude wie bei Tausemden! Könnte man die tägliche Menge an Glückshormon messen die hier erlebt wird, es muß sehr viel sein! Und dieses mitnehmen, verteilen an alle die nicht wirklich freiwillig solche Strapazen auf sich nehmen, sondern durch Lebensumstände gedrängt, es gäbe mehr Glück auf dieser Erde! Pilger und Flüchtlinge, beide sind unterwegs, wie könnte diese Gemeinsamkeit zu aller Wohl beitragen? Naja der Tag, trüb und trocken begonnen, doch die drohenden Wolken hielten nur bis zum Monte do Gozo. Eine Regeneinfahrt war‘s dann. Um nicht zu früh auf den Franches zu stoßen, entschieden wir uns für eine Variante die nach St. Irene statt nach Azur führt. Unterwegs nahmen wir war, daß noch ein Zwischenstopp eigentlich nur die Bergwertungen vermehren würde und es besser ist gar nicht zum Camino Franches abzuzweigen sondern direkt zum Flughafen weiter zu fahren und in die Stadt. Erstaunlich, daß der Camino auf den letzten km nochmals fast alles bietet! Schöne Landschaft, mühsame Nationalstraße mit erstmals wirklich heftigem LKW Verkehr, stürmischen …

Camino del Norte 21: Vilalba – Sobrado des Monxes

In der Früh regnet es. Wir fahren in Regenkleidung weg. Beim Wegfahren kurz nach 8 scheint fast schon die Sonne! Unter Wolken die mal sprühen mal die Sonne durch lassen rauschen wir heute gemeinsam mit Annika auf der N-634 bis Baamonde wo es was zu essen gibt! Erraten! Café con Leche und Croissant! Dann wird es spannend, weil auf Grund eines Hinweises der bicimap eine Alternative geplant haben. Und diese funktioniert, wird dann sogar von offiziellen Camino Wegweisern begleitet und führt durch sehr schöne Landschaft! Erst spät kommt der heftige Anstieg auf den höchsten Punkt des Camino Norte mit 650m der uns schon schnaufen lässt! Tja und Regen gibt‘s zwischendurch immer wieder! Glücklich angekommen warten wir bei Pasta darauf, daß die Klosterpforte öffnet!

Camino del Norte 20: Mondoñedo – Vilalba

Heute war ein harter Tag! Ein ordentlicher Anstieg den wir erst um ca. 11:20 starteten da wir zuvor noch die sehr sehenswerte Kathedrale besuchten. Nett war, daß wir wieder Annika trafen. Sie mußte von Fuß auf Fahrrad auf steigen und fährt vergnügt und tapfer ihren Weg. Die Wolken drohten „nur“, langsam kam Nieseln und kurz bevor wir den Pass mit der N634 erreicht hatten, entschieden wir die Regenkleidung anzuziehen. Starker Regen erwischte uns dann vor Abadin wo wir die anderen Pilger und auch Annika wieder sahen. Schon gut nass (äußerlich vom Regen, innen vom Schweiß) entschieden wir die zweiten 20km bis Vilaalba weiter zufahren. Teilweise fuhren wir „nur“ bei Nieselregen. In einer Bar ca. 5km vor Vilaalba stärkten wir uns dann doch mit Café und Boccadilo. Den nur wenige Meter entfernte alte galizische Friedhof sahen wir nur im strömenden Regen beim Vorbeisausen. Geschafft waren wir froh es bis zur Heberge Castello geschafft zu haben! Hebert (F71) du hast diese Etappe wohl anders erlebt!

Camino del Norte 19: Ribadeo – Mondoñedo

Heute nahmen wir eine Variante die uns bicimaps empfahl, entlang der Küste weiter bis Foz und von dort ins Landesinnere mehr oder weniger entlang des Flußes über Lourenza bis Mondoñedo. Der Morgen war diesmal ganz in Dunst gehüllt sodaß die „Catedrais / Catedrales“, gewaltige Felsformationen am Strand sich in mystischem Nebel zeigten. Der Weg führte über kleine Straßen und selbst die N-634a hatte nur sehr wenig Verkehr. Lourenza war eigentlich etwas enttäuschend. Die Kirche geschlossen, nur um 12 und 18 geführte Besuche. Aber in einer kleinen Bar gab es wieder einmal einen guten gemischten Salat! Die Entscheidung bis Mondonedo durch zu fahren war richtig, denn für morgen ist schlechtes Wetter angekündigt, nach Mondonedo geht es von 100m auf 600m hinauf und jetzt regnet es schon! Die Herberge Montero ist modern und sehr gut ausgestattet und einem Hotel angeschlossen. Jetzt steht die Entscheidung an, wie wir weiter vorgehen!? Übrigens unsere beiden neuen Windstopperjacken bewähren sich sehr!

Camino del Norte 18: Luarca – Ribadeo

Ein unglaublich schöner Tag! Wir scheinen Glückskinder zu sein! Wo Herbert „Tristesa“ erlebte hatten wir schönes Wetter! Ja Tristesa mag wohl für manche stimmen, mit Blick auf die verfallenden es Häuser neben sehr schönen Häusern von Einheimischen und Luxusvillen die wohl Zweitwohnsitze sind für den Sommer. Es fügte sich wieder einmal, daß wir in der Pfarrkirche von Ribadeo genau gegenüber unserem kleinen Hotel um 8 Uhr abends Messe mit feiern konnten. Ein polnischer Priester der als Pilger unterwegs ist, feierte auch mit. Misericordia y Amor betonte der Priester in seiner kurzen Predigt! So bekamen wir auch einen schönen Stempel. In Navia hatten wir wieder Tom getroffen. Ihn treffen wir immer wieder. Er stammt aus Gründberg in Linz/Urfahr nur 1km von uns entfernt! Und seine Freundin lebt in Leonding im Nachbarhaus einer Ehrenamtlichen die mit Andreas arbeitet. So klein ist die Welt! Immer wieder eine Freude! Im Sportgeschäft würden wir freundlich beraten und erstanden zwei Softshelljacken die uns hoffentlich besser vor dem morgendlichen Wind schützen! In Tabias de Casariego genoßen wir in eine kleinen sehr netten …

Camino del Norte 17: Tour de Luarca

Vor lauter Ruhetag haben wir heute erst während des Stadtspaziegang die Aufzeichnung gestartet. Zuerst war nur Correos, Farmazia etc. angesagt. Langsam zieht wieder blauer Himmel auf. Interessant daß aus diesem Ort ein bedeutender Biologe/Mediziner Severo Ochoa stammt der für Entdeckung von RNA und DNA den Nobelpreis erhielt! Danke 🙏 euch allen für eure unterstützende Begleitung! Wunderbar wie Elektronik da weite Distanzen überbrücken kann! Möge es euch allen gut gehen!