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Osse Shalom

Oseh shalom bim’romavhu ya’aseh shalom aleinu ve’al kol yisrael ve’imru, imru amen. Ya’aseh shalom, ya’aseh shalom shalom aleinu ve’al kol yisrael ya’aseh shalom, ya’aseh shalom shalom aleinu ve’al kol yisrael. He who makes peace in His high places May He bring peace upon us And upon all Israel And say ye Amen. May He bring peace, may He bring peace Peace upon us and on all of Israel May He bring peace, may He bring peace Peace upon us and on all of Israel. Osse Shalom – er wird Frieden machen! Möge er doch bitte Frieden machen in seiner Höh’, über ganz Israel, aber auch gleich über Palästina und die ganze Welt (“al kol ha’Olam”) Amen.

Friedensrap 2016

Wenn ich in eine Friedenstadt käme, woran würde ich es erkennen? Frieden, dazu fällt mir nichts ein. Schauen Sie nicht so überrascht, ich weiß selbst, dass ich in ihm lebe, schon mein Leben lang. Da können wir Österreicher_innen rumjammern, was wir wollen, es hat schon schlechtere Zeiten gegeben. Trotzdem: Zum Krieg habe ich ein Bild. Zum Frieden fällt mir nichts ein. Der Frieden zerfällt, sobald ich ihn in die Hand nehmen und anschauen will, sofort in Bestandteile, in Bilder. Menschen lachen, weinen, sitzen an einem Tisch, vielleicht essen sie, vielleicht reden sie, vielleicht spielen sie Risiko, dieses fürchterliche Spiel, bei dem man mit Plastikarmeen um andere Länder würfelt und wenn man, so wie ich immer, einfach nur in seinem Land bleibt und an etwas anderes denkt als an die Invasion, den Besitzanspruch an ein Land, in dem man nichts verloren hat, von dem man wahrscheinlich nichtmal die Hauptstadt richtig benennen könnte, dann verliert man ganz sicher. Wie lernt man den Frieden? Wie macht man sich ein Bild von ihm? Wenn der Frieden ein Tisch ist, …

Rachel's Tomb

Rachel weeps at Christmas time!

Christmas wishes honouring the whole ambivalence of the feast. We celebrate the birth of the “Prince of peace” and know about and live in so much non peaceful surrounding! A cry is heard in Ramah – deep anguish and bitter weeping. Rachel weeps for her children, refusing to be comforted – for her children are gone. (Jeremiah 31:15) This Christmas, and as 2012 comes to a close, Rachel’s lamentation reverberates in Newton, Connecticut where 27 people were massacred, 20 of them six and seven year-old children. In various parts of the globe, countless other situations of horrific violence against children – and humanity as a whole – specially after 9/11, manifest in catastrophic carnage because of Empire’s pursuit of hegemonic control and domination. While many celebrate the season with family and friends, the permanent war on terror, climate change, the capitalist financial crisis and renewed militarism continue to wreak unprecedented havoc on people’s lives.  If there is therefore any other time that we need peace – peace based on justice – it is now. The …

Weihnachten unterm Minarett

Von Manfred Maurer Schwester Juliana Baldinger hat Weihnachten heuer schon gefeiert. Und zwar am 6. Jänner. Die aus Meggenhofen stammende Sions-Schwester lebt seit 18 Jahren in dem ägyptischen Dorf El Berba, etwa 300 Kilometer südlich von Kairo. Weil für die koptischen Christen hier der orthodoxe Kalender gilt, fällt Weihnachten auch für die katholische Ordensfrau aus Oberösterreich auf den 6. Jänner, das Fest der Erscheinung des Herrn. Muslimbrüder wollen Christentum verdrängen Weihnachten unter Muslimen erfordert wohl ein gewisses Fingerspitzengefühl, zumal in Zeiten wie diesen. Die Lage der Christen am Nil hat sich verschlechtert. Die herrschende Muslimbruderschaft wolle das Christentum genauso verdrängen wie die noch radikaleren Salafisten, sagt der Präsident der Ökumenischen Stiftung Pro Oriente, Hans Marte. „Der Unterschied liegt nur in der Strategie.“ Entführungen koptischer Mädchen, Erpressung von Schutzgeldern und Zwangsislamisierungen seien an der Tagesordnung. Schwester Juliana kennt all diese Probleme, hat aber mit den Muslimbrüdern, die es auch in El Berba gibt, irgendwie zu leben gelernt. Erleichtert wird dies wohl durch die Tatsache, dass die Sions-Schwestern hier wichtige soziale Dienste erbringen, die auch Muslimen zugute …

Tent of Nations

Daoud’s Christmas message

After I got the message, that IDF soldiers are in Daoud’s Vineyard and he again has to fear the loss of his property we got this Christmas letter. For me it’s testimony of deep faith and trust in peace, hope and non-violent life! Liebe Freundinnen, liebe Freunde Herzliche Grüsse aus Bethlehem, dem Geburtsort Jesu Christi. Wir hofften, dass das Jahr mit einer positiven Botschaft enden würde, aber es erfolgte der Angriff auf Gaza und hinterliess viel Schmerz und Zerstörung. Wohin gehen wir nun nach diesem Ereignis? Haben wir immer noch die Kraft, uns weiterhin durchzusetzen, die Wunden zu heilen und weiter zu machen? Haben wir immer noch Hoffnung nachdem wir sehen, wie jeden Tag Olivenbäume, Häuser und Leben zerstört werden? Haben wir noch immer den Glauben, all diesem Unrecht Einhalt bieten zu können, und haben wir diese Liebe, jene zu lieben, die uns hassen? Ich bin heute Morgen sehr früh aufgewacht und kämpfte mit all diesen Fragen und fragte mich, was bedeutet mir die Weihnachtsbotschaft in diesem Jahr? Ich schlug die Bibel auf und las …

Windows in the Church

Geistlicher Abend, St. Ignatius

Predigt beim Geistlichen Abend der Jesuiten am Alten Dom / Ignatiuskirche in Linz. Auf Einladung von P.  Johannes darf ich heute von Erfahrungen in den letzten beiden Monaten erzählen. Vielleicht sind die Gedanken die ich euch mitteilen darf sogar in dieser Novene um Berufungen für die Gesellschaft Jesu am richtigen Ort? Da meine Frau und ich derzeit ein Sabbatical Jahr genießen dürfen, waren wir zwei Monate im Nordosten von Canada und USA unterwegs. Im Reiseführer fand ich den Hinweis auf Orte in der heutigen Provinz Ontario in Canada, an denen Jesuiten in der Mitte des 17.Jhdts unter den einheimischen Huronen bzw. Wendat lebten. So führte uns unsere Reiseroute nach Midland dem Ort des heutigen “Martyr’s Shrine” neben dem wieder aufgebauten Dorf “St. Marie among the Hurons”. Am 22. September kamen wir in diesem wichtigsten Wallfahrstort Canadas an. Die Bedeutung dieses Ortes wurde uns erst durch die Vielzahl der anwesenden Menschen langsam bewußt. Es war gerade der Jahrestag der kanadischen Märtyrer. Der Gottesdienst war schon vorbei. Fr. Pat aus Indien führte uns zur Agape in die …