Alle Artikel in: Camino

The different Caminos we where cycling.

Camino Portugues 02; 34: Povoa da Varzim – Carreco

Der Camino Portuguese hat einen sehr sperrigen Charme! Kopfsteinpflaster, Nordwind, massive touristische Verbauung mit massiven Wohnblöcken, aufgelassene kleinräumige Landwirtschaft oder industrielle Landwirtschaft machen es schwer, Freude an diesem Weg zu gewinnen. Und die Pilger sind anders als am Norte; schnell mal Santiago erreichen und zwischendurch Beach genießen. Die vielen boardwalks aus Holz helfen besser fahren zu können. Auf manchen Strecken gibt es leider Fahrradfahrverbot, das im Sommer wohl sinnvoll ist. Ca. in Esposende begann ein Ecovia literal Norte. Dieser Weitwander/Fahrweg wird offensichtlich immer mehr ausgebaut. Immer größere Teile sind sehr gut zu fahren, dazwischen gibt es halt plötzliche Unterbrechungen und man landet wieder auf Kopfsteinpflaster. Wird wohl jedes Jahr besser. Zunehmend wurde die Küste naturnäher und somit schöner und der Ecovia verhalf zu angenehmem fahren. Einzig der Wind blieb eine heftige Herausforderung der den Weg anstrengend macht. In Viana de Castelo entdeckten wir noch eine Fabrica de chocolate die heute ein kleines Hotel mit Museum und Café ist. Ein genußvoller sehr Schokoladenhaltiger Zwischenstop! Letztendlich erreichten wir eine Traumunterkunft in Carreço! Ein kleines altes Kloster das …

Camino Portugues 01; 33: Porto – Povoa de Varzim

Ein touristischer Tag in Porto ist zumindest für Andreas schwierig. Porto hat so unterschiedliche Gesichter. Moderne bzw. Schön renovierte Häuser und dazwischen wieder zerfallende und unbewohnte. Teilweise sehr armselige Behausungen kontrastieren mit dem Luxus der Touristen und eleganter Wohnanlagen. Neben dem pittoresken Gesicht gibt es auch ein recht deprimierendes Gesicht dieser Stadt. Bei der Fülle an Touristen die sich durch die Stadt wälzen kommt einem die Situation in Hallstatt in Sinn! Wenige Pilger fallen kaum auf und muß man fast suchen. Pilgermodus ist viel wohltuender stelle ich heute morgen fest, auch wenn der trübe Nieselnebel eher frustrierend ist. Also Regenhose anziehen! Es dauert nicht lange und die Sonne kommt durch! Bei der Karmelitenkirche merken wir, daß die Credenzial fehlen! Ein Schreck! Das letzte mal hatten wir sie gestern im kleinen Restaurant Portugues da Gema. Also dorthin bzw. warten bis sie mittags öffnen. Café con Leche und „Pastel de nata“ versüßt die Zeit. Wieder gewonnen fallen wir noch in das kleine Geschäft der Sardinenassoziation Portugals hinein wo wir gegrillte Sardinen verspeisen! Von österreichischen Bustouristen werden wir …

Camino; Tour de Porto 31

Mit dem ALSA Bus von Santiago nach Porto, fast wie fliegen! Das Zerlegen und Verpacken der Räder klappte gut! Ein erster Eindruck der Stadt mit extrem engen Gassen, vielen Stiegen und Kopfsteinpflaster. Und wieder ein schöner Platz vor der Kathedrale und immer wieder entdecken wir PilgerInnen zwischen den vielen Touristen. Schönes Gefühl! Dann durch extreme Verkehrsverhältnisse zu unserem netten warmshowers Gastgeber. Am besten Verkehrsregeln vergessen und Blick auf Verkehr durchschlängeln und fahren! Ein dritter Anlauf nach Santiago über den Küstenweg! Mal sehen ob wir da wenigstens zuerst einmal ein wenig mehr in der Ebene fahren können?

Camino Fisterra 05; 29: Negreira – Santiago de Compostela

Zur weiteren Illustration habe ich ein paar Photos von gestern Abend und heute hinzugefügt. Stimmt nicht chronologisch aber geographisch. Camino del NorteSan Sebastián – Santiago de Compostela 807,4 km 11.900m kumulierter Anstieg 11.841m kumulierte Abfahrt Camino FisterraSantiago – Finisterre – Muxia – Santiago  200,70 km 3.480m kumulierter Anstieg 3.480m kumulierte Abfahrt Summe: 1.008,10 km 15.380m kumulierter Anstieg 15.321m kumulierte Abfahrt

Camino Fisterra 04; 28: Dumbría – Negreira

In Dumbria haben wir in einer ganz modernen und toll ausgestatteten Aubergue municipal geschlafen. Auch ein EU Projekt angeblich gesponsert vom Eigentümer des Textilunternehmen ZARA. Die Fußbodenheizung funktioniert so toll, daß alles was am Boden stand (Yougurt etc…) am Morgen sehr gut warm war. Schlafen war nur bei offenem Fenster möglich! Am Morgen REGEN – IN STROEMEN! An so einem Tag zieht uns nichts hinaus! Es wurde, nachdem wir gestern einen der schönsten Tage hatten, heute der bisher HÄRTESTE Tag! Dieser galizischen Regenintensität hält wohl nur seegeeichtes Ölzeug stand! Der erste Schritt hinaus tut weh! Wenn Du einmal nass bist, war es für uns keine Frage physischer Kraft sondern nur der mentalen Kraft! Nach 20km flüchteten wir in die Casa Pepa wie viele andere für …? Klar einen Café con Leche? Barbara meinte, in 7km gibt‘s in Vilaserio eine Herberge bis dorthin schaffen wir es noch! Handydisplay die im Nassen schlecht reagieren, Verwirrung mit Camino Kennzeichnung und unserem geplanten Track und der Erinnerung wie wir vor zwei bzw. drei Tagen hier gefahren sind ließ uns …

Camino Fisterra 03; 27: Finisterre – Muxia – Dumbria

Heute war wieder ein wunderbarer Tag! So ein Geschenk! Traumhaftes Wetter, schöne Landschaft und immer wieder Bergwertungen damit uns nicht fad wird! Die vielen Eukalyptus Wälder werfen viele Fragen auf! Die jungen Menschen gestern bei der Fridays for future Demo hatten ein kritisches Schild bezüglich des Eukalyptus!  Die Atmosphäre ist so anders als wir es gewohnt sind. Viele Menschen, die nur kurze Strecken gehen, sehr viele die den Portugues gegangen sind. Fast verwirrend, daß natürlich auch Pilger entgegen kommen! Wieder einmal ein „Österreicher“ Ruf von drei steirischen Frauen! Die Wellen und das Meer bei Muxia ist so anders als bei San Sebastián und auch zum Stunden lang zusehen! Wegen einer schlechten Wettervorhersage für morgen, zogen wir weiter und erreichten noch die ganz moderne Herberge der Xunta Gallego in Dumbria. Überhaupt muß hier SEHR viel Geld der EU investiert worden sein! Ein kleines Stück originalen Camino forderte uns noch ordentlich heraus! Sehr eindrucksvoll sind auch die vielen riesigen Windräder die der galizische Wind antreibt! Glücklich wieder eine warme Dusche zu bekommen!

Camino Fisterra 02; 26: Santa Marina – Cabo Fisterra

Der Morgen begann wieder galizisch mit Regen! Kein dran Denken, daß wir einen Sonnenuntergang sehen könnten! Neue Erfahrung ist, daß uns Pilger entgegen kommen – die wohl auf dem Heimweg sind am. In Cee treffen wir auf eine Fridays for future Kundgebung – bereits im Sonnenschein! In Finisterre bekommen wir ein nettes Zimmer in der Albergue de la Paz. Und gegen 20:30 gibts einen wunderschönen Sonnenuntergang auf Cabo Fisterra! Schon wieder ein wunderbares Geschenk! Danach sitzen wir noch gemütlich mit Kati und Luise in einem netten Lokal namens „Ettel and Pan“ und lassen die Gedanken über die Zeit des Pilgerns schweifen.