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Whale Watching in Fundy Bay

Where are the whales? THERE!

Am nächsten Morgen brechen wir auf zur „morning cruise“ um Wale zu beobachten. Mit 3 erfahrenen Begleiterinnen an Bord geht`s hinaus auf das offene Meer. Die ersten Robben sind zu sehen, dann kommen Delfine und schwimmen rund um unser Boot. Aber der Blick aller geht hinaus aufs Meer, Ferngläser sind gezückt und als wir schon in eine andere Richtung fahren wollen, kommt der Schrei: „There!!!!!“ Und schon nimmt das Boot ordentlich Fahrt auf und flitzt auf eine Wasserfontäne weit vor uns zu. Wir können schwarze Walbuckel entdecken, die immer wieder auftauchen. Die Spannung steigt und endlich haben wir sie erreicht!

Es ist eine Gruppe von 5 Buckelwalen, darunter 2 Kälber. Diese Riesen schwimmen und gleiten neben uns her bzw. wir neben ihnen. Sie tauchen auf, prusten mit an die 200km/h Schleim und Luft aus ihren „blowholes“ und tauchen wieder unter. Das wiederholt sich mehrmals bevor sie einen richtigen Buckel machen und mit aufgestellter Schwanzflosse direkt abtauchen. An den Unterseiten der Schwanzflossen sind die Individuen genau unterscheidbar. Jedes Muster gibt es nur einmal, wie bei den Menschen die Fingerabdrücke. Unsere Biologin an Bord erkennt jedes Individuum bereits an der Rückenflosse und nennt es beim Namen. Wenn die Wale abgetaucht sind, tuckert das Boot solange langsam umher, bis irgendjemand wieder die Fontäne sieht. Dann fährt das Boot wieder dorthin und das Schaupiel beginnt von Neuem.

Manchmal bin ich mir nicht ganz sicher wer hier wen beobachtet. Vielleicht sind diese Wale auf „Menschenschau“? Es ist beeindruckend!! Die Wale scheinen sich von uns nicht gestört zu fühlen, sie schwimmen ganz ruhig neben uns her, drehen sich sogar auf den Rücken, schwimmen kreuz und quer, lassen sich treiben. Vor allem die Jungen kommen ganz nahe an das Boot. Den vielen Delfinen, die immer wieder herumspringen, schenken wir nur noch wenig Aufmerksamkeit. Nach 3 Stunden kommen wir wieder in den Hafen zurück. Wow, das war in Erlebnis!!

Mit den Fähren geht`s wieder zurück zum Festland, das ja eigentlich eine Halbinsel ist. Von Digby aus setzen wir mit einer riesigen Fähre über nach Saint John im Bundesstaat New Brunswick. Wir quartieren uns im Backpackers Hostel Newmans ein und drehen noch eine abendliche Stadtrunde.

"Blue Rocks"

Ans „Ende der Welt“

Wenn man in Kanada reist und doch ab und an einen Kaffee möchte, kommt man an „Tim Hortons“ nicht vorbei. Eine Kette, gegründet von einem Eishockeyspieler, der aber dann bei einem Autounfall ums Leben kam, zu finden an jeder Ecke. Es gibt jede Menge Bagels, Muffins, Kekse und so Zeug, Kaffee in allen Varianten und Größen und ist ein beliebter und immer belebter Platz. Es ist die kanadische Alternative zu Starbucks. Die Bagels sind köstlich, der Kaffee naja, aber wie schon geschrieben, daran werden wir uns gewöhnen müssen. Jedenfalls wissen wir jetzt wo wir frühstücken können.

Das Wetter ist ein bisschen regnerisch und neblig, aber warm.

Lunenburg, ein kleines Fischerdorf mit netten bunten Holzhäusern – ich bin völlig hingerissen!

Wir schlendern durch die Straßen, besuchen die Werft, in der die Bluenose II, ein Nachbau der Bluenose I, general überholt wird. Ein wunderschöner Schooner, der hier sehr berühmt ist, da damit einmal ein wichtiges Wettrennen gewonnen wurde. Lang ist`s her!!

Weiter geht die Fahrt quer über die Halbinsel zum Kejimkujik Nationalpark und weiter nach Bear River, einem kleinen Dorf, das einmal ein wichtiger Schiffsbauort war. Heute gibt es nur noch eine Hand voll Häuser. Wir genießen Kaffee und Kuchen auf einer Terrasse über dem Fluss. Das Wetter wurde mit jedem gefahrenen Kilometer besser und jetzt sitzen wir sogar in der Sonne!!

Mit 2 kleinen Fähren kommen wir am Abend auf Brier Island an. Wir sind am „Ende der Welt“, von hier an gibt es nur noch Wasser.

Quartier beziehen wir im Brier Island Backpacker. Zum Sonnnuntergang gibt es noch einen Spaziergang auf die andere Inselseite. Wir sitzen auf den Felsen und rund um uns herum sind nur Wasser, Felsen, Sträucher und Möwen.

Luneburg

Arrived in the New World!

Le Maritimes

Le Maritimes

Der erste Teil unserer Reise, die ersten 10 Tage in Ostkanada, liegen nun bereits hinter uns. Wir sind am Flughafen Halifax und warten auf unseren Flug nach Montreal. Zeit, das Tagebuch zu nehmen und nachzulesen.

Nach unserer Ankunft am 19. August 2012 und der Übernahme des Mietautos (Alamo) fuhren wir gleich nach Lunenburg an der Südküste von Nova Scotia. Die ersten Eindrücke waren Wald, Wald, Wald , Wasser, Wasser und wieder Wald. Unglaublich und unvorstellbar: Wald soweit das Auge reicht, und das reicht ziemlich weit. Und dann kamen die ersten Ortschaften, sprich weit versteut liegende Häuser, jedes Haus mit viel Grün rundherum, gepflegter Rasen, keine Gartenzäune, alles Holzhäuser mit netten überdachten Veranden, Holzgeländer, Schaukelstuhl auf der Veranda. Schaut das gemütlich aus! Unser Wort „entzückend“ trifft hier haargenau!! Wir kommen uns in eine Modelleisenbahnlandschaft versetzt vor.

Unser Quartier,das Kiwi Kaboodle Backpacker Hostel, liegt genau zwischen Mahone Bay und Lunenburg. Greg, ein ausgewanderter Neuseeländer, führt es mit seiner Frau. Wir werden mit vielen Informationen versorgt und verbringen unsere ersten Nacht in Kanada. Die Nacht verlief ruhig, und wenn ich das schreibe meine ich das Wort wirklich so: absolute Ruhe! Da war einfach NICHTS zu hören, keine Autos, keine Menschen, keine Flugzeuge, kein Tiere, einfach nichts! Nur Ruhe! Herrlich!!

Prokulus Kirche Naturns

The swinging Saint

In the village Naturns in the Valley of Vinschgau we visited a small church from the 8th century with the oldest fresco ever found in the german speaking area. Especially a Saint sitting on a rope makes all people curious. So our very educated guide told us he has 34 different theses about this picture in his house. And if we would write further one we surely would find another wonderful theory. So please go ahead with your fantasy: Who is this person and what is he doing? The cows from the backside of the church will always give you a great smile!

Villa Meran

Making dreams real – SDS!

The Salvatorian Sisters are wonderful hosts and able to make dreams real in different ways! In Meran we have stayed already in there nice old guest house „Villa Schönblick“ for a relaxing holiday. In Beit Emmaus near Ramallah we visited a nursing home run by those Sisters.

On some of our earlier trips to the Holy Land we visited Sr. Hildegard Enzenhofer who originaly comes from Upper Austria. She is responsible for this nursing home which is in the small village of Qubeibe / Emmaus. Here the Franciscan brothers take care of a church and small monastery commemorating the story of the two disciples of Jesus going there after they realised that her master was dead.

Before the Israeli „separation barrier“ cut of the village completely from nearby Jersualem we once visted her with good old jewish friends who made Aliya (Came to Israel from the USA) in 1948 but never have been to this interesting village in their neighbourhood. It was really a fascinating meeting for all of us!

With the help of many different organisations and people Sr. Hildegard started an academical training for nurses for man and woman of the surrounding villages. Because of the Israeli „separation barrier“ these young people can’t get to the University of Bethlehem anymore. So it was also in the interest of the local Hamas council that a departement of the Bethlehem University was started in Qubeibe. A year ago the first students have been graduated already! One of  Sr. Hildegards dreams came real!

All these memories come to our mind being on our yearly „voyage de vin“ with our friends from Ebensee. This time its our job to organise the accomodation and some winetasting meetings in different winegrowers houses. So again we will enjoy the Salvatorian Sisters hospitality in Meran, Schönblickstrasse 6.

Getrocknete Feigen

Gemüse-Kunst in Zagreb

Gemüsemärkte müssen auf uns eine magnetische Wirkung haben! Wo immer wir hinkommen besuchen wir gerne diese Plätze auf denen Obst, Gemüse, Säfte, Honig, Schnäpse und was sonst noch auf einer Landwirtschaft wachsen kann, verkauft wird. Vielfältig in Formen, Farben und Größen entsprechen wohl selten der EU Norm und locken uns umsomehr durch diese Fülle Genuß verheißender Einladungen zu schlendern. Hier heißt der wichtigste Markt Dolac und wird von den beiden Türmen der Kathedrale hoch überragt. 363 Tage im Jahr wird er morgens auf und mittags wieder abgebaut. Nur zu Weihnachten und Ostern ist er geschlossen.

Natürlich kehren wir dann auch in kleinen Lokalen zum Mittagessen ein in der Hoffnung dass das Essen auch so gut schmeckt wie es der Markt verheißt. So landen wir einmal in einem netten kleinen Restaurant mti Namen „Großvaters Traum“. Hier werden Spezialitäten der dalmatinischen Küste angeboten. Ich glaube Barbara hat das „Schwarze Risotto“ geschmeckt?.

Diesmal sind wir einen Tag mit Fahrrädern unterwegs. Alida eine freelance Designerin machte ihr Hobby“ zum Nebenerwerb. Mit ihrem Mann bietet sie geführte Radtouren  durch die Stadt an. „Bluebike“ heißen diese Räder mit dicken Reifen mit denen man ein wenig schneller vorankommt und ist doch langsam genug um die vielen Eindrücke gut wahrnehmen zu können.  Eigentlich wollten wir auch mit day-hosts von SERVAS unterwegs sein. Leider hat keiner der hosts auf unsere email reagiert.

Überraschend war für uns, dass es üblich ist am Gehsteig zu fahren. Es ist zwar verboten, aber mangels Radwegen weniger gefährlich als auf der Straße zu fahren. Alida meint: „The cardrivers are not yet used to the bikes and don’t drive carefully. So we drive on the sidewalk waiting for the „critical mass“ that the goverment has to build more bikepaths.“ Eine junge zivil gesellschaftliche Bewegung die mit Ausdauer politisch wirksam sein möchte.


Der botanische Garten, der kostenlos zu besichtigen ist, ist eine Oase der Ruhe und ein Augenweide mit den vielen schönen Pflanzen, Blüten und Bäumen. Hier eine kleine Gallerie unserer Eindrücke.

Neben der Natur bietet Zagreb Interessantes an Kunst. Wir besuchten das Haus und Atelier eines bedeutenden kroatischen Künstler, der uns bis dahin fremd war. Ivan Mestrovic der mit seinen kraftvollen Skulpturen auch an Bilder von Hodler erinnert und ein Zeitgenosse Rodins war. Im Garten stehen auch manche Werke deren Spiegelung in der Fensterfront, die das Atelier mit Licht durchflutet, zum Fotografieren einlädt.

Tja, und auch das wuchtige Reiterstandbild des Ban Jelacic entkommt nicht der EM, die gerade dieses Wochenende beginnt! Es sieht so aus, als müßte das Roß jeden Moment über den überdimensionalen Fußball springen.

Fast alle Züge in Kroatien sind mit Graffiti bemalt. Manche sehen aus also ob dies bewußt und mit Absicht geschehen ist. Ob dies hier auch als Kunst gilt, oder als vorbeugende Maßnahme gegen wildes Sprayen?

Ein Bilderbogen von Natur und Kunst

Im Cafe "Amelie"

Fensterimpressionen in Zagreb

Die alten Häuser Zagrebs zeigen eine reichhaltige architektonische Vielfalt. Besonders die Fenster sind oft besondere Anziehungspunkte mit der Gestaltung durch ihre Bewohner. Auch lassen sich viele architektonische Details finden. Da kam Barbara auf die Idee besonders nach diesen Ausschau zu halten.

Auf unseren Spaziergängen luden viele Höfe ein, hineinzuschauen und zu entdecken was es dort alles gibt. Vor allem in den netten Cafes genoßen wir gerne guten, starken Cafe. Das sich auch eine Botschaft im Hinterhof eines eher renovierungsbedürftigen Haus befindet hat uns überrascht und hinein gelockt. So landeten wir in einem Cafe dass an Jules Vernes erinnert.

Fensterimpressionen

Hier nun Fenster und Architekturdetails wie sie sich durch die Kamera zeigten.