Warning: count(): Parameter must be an array or an object that implements Countable in /home/.sites/84/site4367585/web/wp-content/themes/xtreme-one/lib/xtreme-widget-manager.php on line 133 Metta Karuna – Vie donnée - Geschenktes Leben!

Metta Karuna

Ankunft in Siam Reap

Heute geht die Reise weiter, unser Ziel heißt Siam Reap. Die Stadt ist bekannt für seine vielen im Umland liegenden Tempelanlagen. Die bekannteste ist Angkor Wat.

Wir übernachten im Gästehaus des “Jesuit Reflection Center” – “Metta Karuna” (“Loving kindness and Compassion” – sh. unten) und werden von Schwester Denise gleich nett empfangen. Hier befinden sich sowohl die Sozialeinrichtung “Jesuit Service Cambodia” als auch der Flüchtlingsdienst “Jesuit Refugee Service“. Wir stöhnen unter der Hitze und möchten uns gar nicht mehr aus dem schönen Garten wegbewegen. Doch Sr. Denise Coghlan plant gleich unseren Nachmittag. Wir können jetzt schon das Eintrittsticket für das Tempelgelände kaufen, das gilt dann bereits ab heute Abend und wir können so den Sonnenuntergang beim Tempel genießen. Sie ruft den bekannten Tuk Tuk Fahrer Wannat an, der holt uns gleich ab und beginnt die erste kleine Tour mit uns. Ziel ist der berühmte Angkor Wat.

Beeindruckend stehen bzw. liegen der Wassergraben, die mächtige vierte (=äußere) Umfassungsmauer mit ihrem großen Tor und vor allem hunderte von Tuk Tuks , Mopeds, Fahrrädern und Reisebussen samt den dazugehörigen Touristen vor uns. Eine unglaubliche Menschenmenge ist hier unterwegs. Es ist bereits nach 17 Uhr und die Mehrzahl der Besucher verlässt den Tempel. Wir gehen also in die Gegenrichtung, in den Tempel hinein, auf die 5 Türme des inneren Tempelbereiches zu. Das ist perfekt! Je weiter wir in die Tempelanlage hineingehen, desto weniger Touristen sind unterwegs und es ist angenehm ruhig. Die Stimmung mit der untergehenden Sonne ist richtig mystisch.

Angkor Wat ist von seiner Gesamtfläche her größer als der Vatikan!! Die Türme und Wände mit ihren Reliefs sind sehr beeindruckend.

Es ist unbeschreiblich heiß und schwül. Jeder schaut aus, als ob er mit dem Gewand geduscht hätte. Zwischen den Mauern und in den Gängen und Gallerien steht die Luft. Das ist eine Besichtigungstour zu Saunabedingungen, leider ohne Tauchbecken.

Am Abend essen wir nebenan im Hotel “La Maison d’Angkor” am Pool. Morgen werden wir wiederkommen und unsere Badesachen mitbringen.

Aus der Khmer Philosophie:
Auf den Toren des Tempel Angkor Thom sind jeweils vier Köpfe die in vier Richtungen schauen und folgende vier Geisteshaltungen darstellen.

Metta (Loving Kindness – liebevolle Freundlichkeit)
Karuna (Compassion/Mercy – Mitgefühl/Barmherzigkeit)
Upika (Equanimity – Gelassenheit /Gleichmut)
Mudita (Rejoicing in the others’ good – Freude am Guten des Anderen)