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Camino Fisterra 05; 29: Negreira – Santiago de Compostela

Zur weiteren Illustration habe ich ein paar Photos von gestern Abend und heute hinzugefügt. Stimmt nicht chronologisch aber geographisch. Camino del NorteSan Sebastián – Santiago de Compostela 807,4 km 11.900m kumulierter Anstieg 11.841m kumulierte Abfahrt Camino FisterraSantiago – Finisterre – Muxia – Santiago  200,70 km 3.480m kumulierter Anstieg 3.480m kumulierte Abfahrt Summe: 1.008,10 km 15.380m kumulierter Anstieg 15.321m kumulierte Abfahrt

Camino del Norte 22: Sobrado des Monxes – Santiago de Compostela

El Camino de la Vida continua! Wir sind angekommen! Freude über Freude wie bei Tausemden! Könnte man die tägliche Menge an Glückshormon messen die hier erlebt wird, es muß sehr viel sein! Und dieses mitnehmen, verteilen an alle die nicht wirklich freiwillig solche Strapazen auf sich nehmen, sondern durch Lebensumstände gedrängt, es gäbe mehr Glück auf dieser Erde! Pilger und Flüchtlinge, beide sind unterwegs, wie könnte diese Gemeinsamkeit zu aller Wohl beitragen? Naja der Tag, trüb und trocken begonnen, doch die drohenden Wolken hielten nur bis zum Monte do Gozo. Eine Regeneinfahrt war‘s dann. Um nicht zu früh auf den Franches zu stoßen, entschieden wir uns für eine Variante die nach St. Irene statt nach Azur führt. Unterwegs nahmen wir war, daß noch ein Zwischenstopp eigentlich nur die Bergwertungen vermehren würde und es besser ist gar nicht zum Camino Franches abzuzweigen sondern direkt zum Flughafen weiter zu fahren und in die Stadt. Erstaunlich, daß der Camino auf den letzten km nochmals fast alles bietet! Schöne Landschaft, mühsame Nationalstraße mit erstmals wirklich heftigem LKW Verkehr, stürmischen …

A Sunday with friends

Den Morgen des Sonntag 26.11. erlebte Andreas wieder eine einfache und frohe Messe in Ein Karem, mit den spanischen Sionsbrüdern im kleinen Kreis. Feiern in mehreren Sprachen ist in diesem Land der Standard. Anschließend ging es auf den Mahane Jehuda, den jüdischen Markt, wo wir uns noch mit Köstlichkeiten des Landes eindeckten, Granatäpfel, Zaatar, Avocado, Gewürzmischungen… Kaffee mit Kardamon hatten wir schon in Bethlehem gekauft. Im alternativen Cafe Nadi (www.naadicafe.com), daß Andreas immer wieder gerne besucht, genoßen wir mit Sr. Juliana unser Mittagessen. Wir waren auf dem Weg zu lieben alten jüdischen Freunden, die auf dem French Hill neben dem Mount Scopus leben. Benny und Rivka sind mit ihren über 90 Jahren seit 72 Jahren verheiratet. Die familiären Wurzeln in Osteuropa, geboren und aufgewachsen in New York im orthodox jüdischen Umfeld waren sie 1949 Gründungsmitglieder des Kibbuz Sasa in Galiäla – auch ein Kibbuz auf dem Gebiet eines arabischen Dorfes. Rivka erwähnte mehrfach, sie hätten in den alten Häusern noch Gegenstände der geflohenen Palästinenser gefunden. Heute leben sie in einem Apartment einer Hausanlage, deren Bewohner …