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The different Caminos we where cycling.

Camino D/A/D 20/12: Scheidegg – Pfänder (1.064m) – Manzell (Friedrichshafen)

Und was gibt es heute zu erzählen? Mit Kathlen frühstücken wir. Es war schnell so viel Vertrautes im Gespräch mit dieser jungen Polizistin aus Leipzig, die sich auf den Jakobsweg machte, weil der Polizeidienst sie krank machte. Mutige junge Frau! Und dann kommt die erste Regenfront! Zieht sie vorbei? Letztlich also doch wieder volle Regenbekleidung und los geht’s! Nach ca. 1km verabschieden wir uns von Kathlen! Herzliche Umarmung im Regengwand muß sein… Corona hin oder her! Anweisungen des Hospitalero, Track von Komoot, Schilder an der Straße und alles im Regen… irgendwie finden wir gezielt die schmalsten, nassen Wald- und Wiesenwege und dann noch eine Sackgasse von dessen Ende uns Komoot über einen schmaler, steilen Pfad weiter schicken wollte! Über passende Wege und dann wieder Asphalt erreichen wir den Pfänder bei strahlender Sonne! Erschöpft, verschwitzt, glücklich es geschafft zu haben, staunend über die Aussicht genießen wir einen köstlichen Kaiserschmarrn! Dann geht’s steile Serpentinen nach Lochau hinunter. Unten empfängt uns eine ganz andere Atmosphäre in die wir nur schwer hinein finden. Überfüllte Radwege mit tausenden in großen …

Camino D 20/11: Kempten – Scheidegg

Heute sind wir dreimal glücklich dem Regen entkommen! Immer war gerade ein Unterstand im richtigen Moment zugegen! Eine Wohltat, bei diesen massiven Gewittern die derzeit vom Himmel platzen. 22km konnten wir auf der Trasse der alten Isny-Kempten Bahn fahren. Das ging auch bergauf sehr gut dahin! Bahn und Fahrrad haben halt ähnliche Ansprüche an Steigung und Gefälle, das paßt zusammen. Walderdbeeren schmecken köstlich! Nun sind wir im Einzugsbereich des Rhein gelandet und nicht mehr der Donau. Vermutlich waren das heute die letzten kräftigen Anstiege dieser Reise, da der Rest entlang des Rhein nach Basel geht. Gut daß wir in dieser schönen Pilgerherberge der evang. Kirche auf der Scheidegg übernachten dürfen! Wir treffen Kathlen aus Leipzig. Wieder einmal zeigt sich, welch wohltuende Begegnungen bei gemeinsamen Essen entstehen können.

Camino D 20/10: Bernbeuren – Kempten

Der Tag beginnt mit einer Bergwertung! Knapp unter dem Gipfel des Auerberg (2km/150hm) biegen wir ab und fahren weiter, denn der Fahrradladen in Marktoberdorf ruft uns, da Barbaras hintere Scheibenbremsen sehr unsympathische Geräusche machen! So grüßen wir die St. Georgskirche nur von ferne.Immer wieder merke ich, daß sich die wunderbare Landschaft kaum in Worten „einfangen“ läßt. Heute überraschen uns im Süden hohe schroffe Berge. Die Nordseite der Nordkette, die wir nur aus dem Inntal kennen!Durch eine schmale schöne Lindenallee rollen wir nach Marktoberdorf.Im großen, gut sortierten Fahrradladen bekommt Barbaras Rad rasch neue Bremsbeläge. Zwei Radler geben uns einen Tip für ein gutes Café. Im „Muckefuck“ gibt es Vielzahl von Cafe Variationen, die wir gar nicht kennen. Alles aus eigener Rösterei. Ob es auch echten Muckfuck gibt, haben wir gar nicht gefragt. Dazu leckere kleine Mehlspeisen! Wir genießen unsere Cappuccini. Weiter geht‘s über kleine Landstraßen, dann Schotterstraßen, in den Wald und bergauf… bis knappe 1.000m! Die Kemptner Waldkapelle empfängt uns eine unglaublich stille Atmosphäre! Rasten, Jausnen und in der Wiese liegen. Ruhe, Stille, Vögelgezwitscher, alles andere …

Camino D 20/09: Peißenberg – Rottenbuch – Wies – Bernbeuren

Olga-Maria und Franz verabschieden uns nach einem reichhaltigen Frühstück und wir wünschen uns Buen Camino. Wieder der Ammer entlang auf einem alternativen Camino am Hohen Peißenberg vorbei. Die Landschaft ist soo schön! Dann geht‘s 20% den Schnaitberg hinauf, so steil hatten wir es noch nie. Rottenbuch, Kirche auf der Wies, Steingaden… wir kommen aus dem Staunen über die Rokoko Kirchen nicht hinaus! Völlig überfüllt mit Kunstwerken, Farben, Putten und doch weniger schwer als der Barock. Am Obersee des Lech erfrischt uns eine kühle Brise und eine Kneippanlage. Dann kommen wir bei der nächsten Pilgerherberge von Thekla und Peter Völkl in Bernbeuren gut an.

Camino D 20/08: Linden (Dietramszell) – Peißenberg

Ein guter Tag heute! Sonne; weniger Bergwertungen; gemütliches Verweilen am Starnbergersee mit Rauschen wie am Meerm; Eiscafé im Café Rosalie in Weilheim, in dem eine Mitarbeiterin von ihren Caminoerfahrungen erzählt; ein Kellner, der Probleme mit unseren Fahrrädern hat, sodaß wir ein Stück weiter ein viel netteres Café mit ruhigem Garten finden; Verweilen in der wohltuenden Atmosphäre der Hl. Kreuzkirche in Polling ; Fahren entlang der Ammer und Ankommen bei Olga-Maria und Franz, die in ihrem Haus gerne Pilger aufnehmen. Es wird ein vergnügter Abend mit viel Austausch über Camino, Jerusalem, Bethlehem und viele andere verbindende Erfhahrungen.Danke für diesen Tag! Die Pilgerquartiere fanden wir hier:hanna-jakobsweg.de/page/wegbeschreibung/Unterkunftsliste.html

Camino D 20/07: Bad Aibling – Dietramszell – Linden

Südostbayern Jakobsweg Kurz nach Bad Aibling besuchen wir noch die kleine St. Jakobus Kirche in Willing in der es ein Ölbild mit dem Hühnerwunder von Santo Domingo de la Calzada zeigt. Wir haben im Herbst 2019 die Hühner im Käfig der Kirche dieser Stadt gesehen. de.m.wikipedia.org/wiki/Hühnerwunder. Nahe der Kirche bekamen wir den Stempel für die Credenzial in einem Privathaus. Ein weiteres Jakobus Kirchlein entdeckten wir in Gotzing. Eine nette Frau schloß uns die Kirche auf und gab uns noch einen Stempel. Heute geht es laufend bergauf und bergab und ähnlich oft wechseln wir die Kleidung. Wir trauen der Sonne und bald darauf ergießen sich wieder Regenwolken. Über ruhige Straßen geht es durch schöne Landschaft deren Charme im Grau des Wetter verschwimmt. Endlich kommen wir in Dietramszell an. Ein sehr kleines Dorf mit eine sehr großen Kloster. Ein Frauenorden führt eine Montessori Schule aber leider kein Pilgerzimmer. Die Klosterschänke nebenan ist geschlossen. Neben Rathaus und Pfarrhof steht ein Auto aus Perg/OÖ mit einem Aufkleber caminoimwinter.at. Kurt Andorfer den wir anrufen taucht schnell auf und wir sind …